Natur nah dran

Kooperation mit dem kommunalen Bauhof

 

 

Information vom April 2018

Liebe Mitbürger,

 

Anfang Mai wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Bauhof die gemeindliche Grünfläche an der Bushaltestelle in der Esenhauserstr. hinter dem langen Carport des großen Wohnblocks (Panoramastr. 35/1) in eine naturnahe Blumenwiese mit heimischen Blumen für Insekten umwandeln. Es wäre es super, wenn möglichst Viele mithelfen könnten eine Weile lang die Graswurzeln aus dem Boden zu sammeln.

 

Da wir kein Herbizid verwenden wollen muss dieser Vorgang ein paar Mal wiederholt werden, wenn die übersehenen Wurzeln wieder nachgekeimt sind. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir dann Sand einarbeiten und die Blumensamenmischung aussäen.

 

Es wäre schön, wenn weitere Bürger in der ersten Maiwoche eine Weile mithelfen würden.

 


Kooperation mit der Brüdergemeinde Wilhelmsdorf im Pfarrgarten

Pflanzentauschbörse und Staudenpflanzung im Pfarrgarten 3.+4.05.2019

 

Information der Brüdergemeinde vom Februar 2019

Gestaltung des Pfarrgartens.

 

Nachdem das Haus Lutz zwischen Pfarrbüro und Gemeindehaus im Herbst abgerissen wurde standen wir vor der Frage, wie die freigewordene Fläche genutzt werden könnte. Verschiedene Überlegungen standen im Raum. Parkplätze? Oder eine Rasenfläche? Schließlich entschieden wir uns in Kooperation mit der NABU-Gruppe eine Fläche für die Natur zu schaffen. Im Pfarrgarten soll eine Mischung aus Park, Wildblumenwiese und Staudengarten entstehen. Der verwilderte Garten und die üppige Efeuwand war ja bisher schon ein wahres Naturparadies.
Der bisherige blumenreiche Garten wird am Rand des Grundstücks entlang der Esenhauserstraße mit verschiedenen Stauden erweitert.
Ab den Wurzelstöcken, die sowohl als Kinderstube für Wildbienen als auch als Barriere für Autos dienen wird eine Wildblumenwiese für Schmetterlinge und andere Insekten angrenzen. Rolf Ibele hat dazwischen auch einen Bereich mit vielen Steinen geschaffen, in dem sich Eidechsen ansiedeln können.
Weiter unten im Gelände ist eine Rasenfläche gesät. Hier sollen später noch Sitzgelegenheiten hinzukommen.
Die Rasenfläche ist über vier Kieswege aus allen Richtungen zugänglich und muss regelmäßig gemäht werden. Die Wildblumenwiese wird nur zweimal im Jahr gemäht. Der Staudenstreifen bekommt vor allem im zeitigen Frühjahr etwas ehrenamtliche Pflege.

 

Bevor die NABU-Gruppe im April die Wildblumenmischung einsäen kann muss der Unterboden noch mit der Sandschicht vermischt werden, damit eine lockere, magere Erde entsteht.

 

Am Freitag 03.05. von 16:00 bis 19:00 Uhr und Samstag 04.05. von 9:00 bis 12:00 Uhr wollen wir dann gemeinsam den Staudenstreifen bepflanzen. Jeder darf mitmachen. Einfach aus dem eigenen Garten ein paar Staudenableger ausgraben, zum Pfarrgarten bringen und wieder einpflanzen.

 

Nachfolgend sind einige Pflanzen aufgeführt, die besonders gut für Schmetterlinge und Bienen geeignet sind

 

Veilchen, Vergissmeinnicht, Seifenkraut, Malven, egal welche Art, Rittersporn, Nachtkerzen, Königskerzen, Leberblümchen, Gemswurz, Glockenblumen, Salbei, Heilziest, Natternkopf, Phlox, verschiedene kleine Nelken (Heidenelken, Pfingstnelken…), Küchenschelle, Ochsenauge, Verschiedene Distelarten, Lavendel, Ysop, Sandthymian, Agastachen, Schafgarben, Margariten, ungefüllt, Sonnenbraut, Sonnenhut, Breitsame, Skabiosen… usw.

 

Gerne aber auch Zwiebelblumen wie Krokusse, Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen, Schachbrettblumen, Hasenöhrchen, Scilla, Hyazinthen

 

Einjährige Blumen können dazwischen gepflanzt werden.

 

Den Staudenstreifen wollen wir stufig anlegen. Vorne am Gehweg mit niedrig wachsenden Pflanzen beginnend, z. B. Blaukissen und anderen Polsterblumen, kleine Nelken, Schneeglöckchen, Hauswurz… Etwas weiter hinten die etwas höheren Pflanzen, wie Tulpen, Narzissen. Dahinter die Großen, wie Herbstastern bis zu den Wurzelstöcken schließlich die hohen Pflanzen, wie Nachtkerze Königskerze usw. Im Beet werden Pfosten die ungefäre Wuchshöhe als Orientierung für den Pflanzbereich stecken. Es wird aber auch immer jemand vom NABU Team mit Spaten und Grabegabel vor Ort sein. Am Freitag wird es vor dem Gemeindehaus parallel zur Pflanzaktion einen Stand vom NABU mit insektenfreundlichen Jungpflanzen geben und am Samstags auf dem Wochenmarkt. Quasi eine Pflanzen-tausch-Börse.