Aktuelle Coronasituation

Die Mitgliederversammlung und Wahl des Vorstands ist bis auf weiteres aufgeschoben.

 

Der Baumschneidekurs und die Besichtigung des Naturgartens ist leider noch verboten.

 

Da die gemeindliche Feld- und Waldputzete auch in diesem Jahr wieder coronabedingt ausfallen muss wäre es super, wenn jeder selbstständig beim Spaziergang jeweils ein bisschen vom achtlos in der Natur entsorgten Müll aufräumt. Vielen Dank dafür.


"Wildbienenschutzgebiet" am Strandbad Lengenweiler See

Ende März schlüpften direkt auf der Liegewiese viele "graue Sandbienen" aus der Erde.

Nach Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung haben wir ein paar Quadratmeter in denen die meisten Sandbienen ihre Brutröhren 10 bis 25 cm tief graben abgesperrt, um versehentliches Zertreten zu verhindern. Nach der Anbringung eines Infoaushanges können die Bienen hoffentlich ungestört ihre Brut versorgen und bestaunt werden. Ende Mai ist des Brutgeschehen beendet, dann können wir die Absperrung bis nächsten März wieder entfernen.


Akuma: Was macht unser Vogel?

Akuma unser Waldrapp, für den wir eine Jahrespatenschaft übernommen hatten geniest immer noch seinen Urlaub in Italien. Zusammen mit vielen anderen Waldrappen hält er sich konstant am Rande des Naturschutzgebietes Laguna di Orbetello auf und bewegt sich in einem Radius von ca. 2 Kilometern. In den letzten 12 Monaten war er ja durchaus reisefreudig. Wir sind sehr gespannt, wann er sich nach Norden aufmacht und ob er sich den Weg nach Überlingen bzw. Heiligenberg gut gemerkt hat. Hoffentlich verpassen wir nicht den Abflug. Verfolgen kann man seine Bewegungen mit der kostenlosen App: Animal Tracker.


Amphibienschutzzaun Guggenhausen / Riedhausen

Am 27.02.2021 konnten wir wieder mit großer Unterstützung der Hofgemeinschaft Guggenhausen in Zweierteams beide Amphibienzäune in Guggenhausen und Riedhausen aufbauen. In Guggenhausen ging der Aufbau nun etwas schneller, da wir die Eimer nur noch in die eingegrabenen Röhren stellen und keine Löcher mehr graben mussten. Letzes Jahr konnten wir das komfortable Zaunmaterial von der Gemeinde Ebenweiler übernehmen, da dort Unterführungen für die Amphibien in die Straße eingebaut worden waren. Unser überschüssige Zaunmaterial konnten wir nun ans Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf weitergeben, das kurzfristig auf ein anderes System umsteigen musste. Jetzt sind wir sehr gespannt, ob sich dieses Jahr bestätigt, dass im Sägweiher bei Guggenhausen seltene Kammmolche leben.


Blühender Landkreis - der Frühling kommt bald!

Pfarrgarten: Die Nistkästen an der großen Birke sind letztes Jahr beide von Meisen genutzt worden. Der Starenkasten diente offensichtlich nur als Schlafhöhle.

Die im November eingerichtete Vogelfutterstelle, wird immer wieder bestückt und inzwischen gerne von einigen Vögeln angenommen. Helferinnen haben den Staudenstreifen entlang des Gehweges etwas aufgeräumt und einige Stauden zurückgeschnitten, damit es nicht gar so wild aussieht. Das Schnittgut liegt nun locker gestapelt im hinteren Bereich vor der Thujahecke. Dort können die überwinternden Insekten aus den Stängeln, Blütenständen und Blättern schlüpfen, wenn es warm genug ist.

 

Blühstreifen Esenhauserstraße: An den beiden Blühstreifen sind wir dabei ebenfalls so einen Akzeptanzstreifen am Gehweg zu schaffen, damit es ein wenig ordentlich-schwäbisch aussieht.


Tierhotel bei Tafern

Am Trafohäuschen haben wir die Nisthilfen gereinigt, sowie Efeu und Gebüsch wieder etwas reduziert. Auffallend war, dass nur in wenigen Vogelkästen Nester zu finden waren. In einem Kasten auf der Nordseite konnte wir ein Gelege der Tönnchenwegwespe entdecken. Der Siebenschläferkasten auf der Ostseite war wie jedes Jahr wieder voll gestopft mit Gras und Blättern. Wir reinigen nur immer die Hälfte des Kastens (die Toilette) direkt am Eingangsloch, um niemanden aufzuwecken. In einem Kasten auf der Südseite waren viele längliche Kerne gesammelt. Vielleicht ein Wintervorrat an Kornellkirschkernen. Bei den Wildbienennisthilfen waren nur wenige Bohrlöcher in drei Größen belegt. Das Gebiet ist vielleicht nicht mehr so ein guter Lebensraum, wie früher. Vermutlich mussten viele Hochstammbäume inzwischen der konventionellen Apfelplantage weichen.

 


27.02. Aufbau Amphibienzäune in Guggenhausen und Riedhausen

Am  Samstag 27.02.2021 werden wir uns um 9:00 Uhr in Guggenhausen treffen, um den Amphibienzaun beim Sägweiher aufzubauen.

Wenn wir genügend Helfer haben würden wir auch gleich in Riedhausen aufbauen. Ansonsten in der folgenden Woche.

Wer bei Auf/Abbau oder bei den Kontrollgängen helfen möchte sollte sich bitte melden, damit wir die Helfer beim Landratsamt für die Versicherung melden zu können.


Die ersten Stare sind zurück. Höchste Zeit die Nistkästen zu reinigen!

Die Nistkästen sollten spätestens jetzt gesäubert werden. Den Staren ist Reinlichkeit nicht so wichtig, wie den Meisen. Stare können den gröbsten Dreck selbst aus ihren Kästen räumen. Jedoch ist es besser für die Brut, wenn sie in einem frischen Nest ohne Parasiten aufwachsen kann. Beim Reinigen ist es wichtig sich selbst zu schützen. Die Leiter sollte stabil stehen, eine Staubmaske schützt vor gefährliche Schimmelsporen und Viren. Vor den kleinen schwarzen Flöhen kann man sich etwas durch Abstand vom Nest und dichte Arbeitskleidung, die man nicht mit ins Haus trägt schützen. Wenn wieder kein Nest im Nistkasten zu finden ist sollte er an einen geeigneteren Standort umgesetzt werden.


Amphibienschutzzäune in Guggenhausen und Riedhausen

Je nachdem wann der Frühling mit milden Temperaturen erwacht werden wir wieder die "Krötenzäune" aufbauen. Meistens Anfang März. Dafür sind wir auf Hilfe von Naturschützern angewiesen!

Wir freuen uns wenn jemand einmal helfen möchte den Schutzzaun aufzubauen. Oder morgens bzw. abends einmal dabei sein möchte, wenn wir die Tiere aus den Eimern nehmen, bestimmen und über die Straße tragen. Wir laden Sie ein, sich unverbindlich zu melden, um einmal mit zu kommen. Ihre Hilfe bei den Kontrollgängen können wir gerne über die Ehrenamtspauschale entlohnen.


Filmtipp: ARD Montag 11.01.2021 um 20:15Uhr

Naturwunder Nordalaska von Florian Schulz


Download
Jahresrückblick 2020
Rückblick 2020kurz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.7 MB

Arbeitseinsatz beim Amphibienschutzzaun Guggenhausen

Ende November konnten wir mit Firma Halder beim Sägweiher die Röhren für den Amphibienzaun eingraben und bis zum Frühling mit Deckeln verschließen. Wenn sich ab Ende Februar, Grasfrösche, Erdkröten, Bergmolche und Teichfrösche auf den Weg ins Laichgewässer machen werden die Deckel durch Fangeimer ersetzt und der Weg mit einer Zaunfolie abgesperrt. Die Tiere werden dann entlang dem Zaun zu den Fangeimern geleitet. Mit den dauerhaft eingebauten Röhren haben wir nun die Möglichkeit morgens und abends die Eimer zu entnehmen, um die Tiere auf die andere Straßenseite zu bringen. Somit müssen wir nicht mehr jährlich die Eimer ein- und ausgraben sondern nur noch den Zaun auf- und abbauen. Das Fangsystem konnten wir von der Gemeinde Ebenweiler übernehmen, da dort inzwischen eine Straßenunterführung errichtet worden ist. Vielen Dank dafür. Ein herzliches Dankeschön an das Baugeschäft Wohlwender aus Fleischwangen, das uns weitere Röhren bestellt, passend gesägt und gespendet hat. Wer gerne einmal bei einem Kontrollgang oder beim Auf- und Abbau helfen möchte ist herzlich willkommen - einfach melden.


Regionalplan Bodensee-Oberschwaben

Unser Einsatz für unsere Natur lohnt sich! Es ist jetzt und hier Zeit, umzudenken und umzusteuern!!!


Vogelfutterstelle im Pfarrgarten eingerichtet

In der ausgeräumten intensiv genutzten Kulturlandschaft gibt es immer mehr Monokulturen ohne Wegsäume, Hecken und Bäume, Mais soweit das Auge reicht. Kaum noch Lebensraum und Nahrung für Vögel und andere Wildtiere. In der Esenhauserstraße 1 wollen wir versuchen der Nahrungsnot entgegenzuwirken. Vielen Stauden und Wildblumen schneiden wir bewusst nicht im Herbst die Samenstände ab, da sie für viele Vögel wertvolle Nahrungsquellen darstellen. Zusätzlich haben wir eine Futterstelle eingerichtet, an der sich zahlreiche körnerfressende Vögel an einer guten Futtermischung bedienen können, sowie an Fettfutter in Form von Meisenknödeln. Die Fütterung wollen wir fortführen, solange das Angebot angenommen wird. Untersuchungen haben ergeben, dass sich Ganzjahresfütterung vor allem im Frühjahr sehr positiv auf die Vogelpopulation auswirkt. Viele Vögel kommen klimawandelbedingt inzwischen früher aus dem Winterquartier zurück und finden hier bei Kälteeinbrüchen nicht genügend Nahrung. Die wenigen Insekten die dann zu finden sind können dann komplett an die Brut verfüttert werden, wärend sich die Elterntiere mit Vogelfutter versorgen können.

Wir sind gespannt, wie die Futterstelle angenommen wird. Viel Spass beim beobachten.

Weitere Nistkästen wollen wir ebenfalls noch aufhängen.


NABU Wilhelmsdorf unterstützt Waldrapp-Projekt

16.11.20

Akuma ist wieder zurück nach Italien geflogen. Vielleicht war es ihm in der Schweiz zu kalt. Inzwischen hat er 3454 km zurück gelegt.

Der NABU Wilhelmsdorf übernimmt eine Jahrespatenschaft für "Akuma" einen Waldrapp aus der Waldrappkolonie Überlingen.

Akuma schlüpfte am 16.04.2018 im Tierpark Rosegg in Kärnten und kam nach wenigen Tagen zum Heiligenberger Waldrappteam, wo er von Hand aufgezogen worden ist. Er gehört somit zur Überlinger Waldrappkolonie. Später wurden den jungen Waldrappen mit dem Ultraleichtflugzeug die Flugroute ins Winterquartier in die südliche Toskana gezeigt. Laut "Animal Tracker" befindet sich Akuma aber momentan südlich vom Genfer See in der Schweiz bei Monthey. Sobald er geschlechtsreif wird fliegt er nach Überlingen zurück. Ziel ist es diese im 17. Jahrhundert aufgrund intensiver Bejagung in Mitteleuropa ausgestorbene Vogelart wieder an verschiedenen geeigneten Standorten anzusiedeln.



27.03.2020 Mitgliederversammlung auf unbestimmt verschoben.

Wenn sich die Corona-Situation beruhigt hat laden wir über das Wilhelmsdorfer Mitteilungsblatt unter Vereinsnachrichten und über die Homepage erneut ein.


Willkommen beim NABU Wilhelmsdorf

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl von Naturschutzmaßnahmen an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Aktionen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Wilhelmsdorf aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.